CO2-Bilanz & Klimaneutralität

Gemeinsam für unsere Zukunft.

Die CO2-Bilanz von Kosmogrün ermöglicht es Unternehmen ihre CO2-Emissionen zu berechnen, transparent zu machen und zu steuern – ein erster Schritt in Richtung Klimaschutz. Erst wenn klar ist, in welchen Geschäftsbereichen eure CO2-Ausstöße liegen, können wir gemeinsam Maßnahmen zur CO2-Reduktion und -Vermeidung entwickeln. Es ist somit für alle Unternehmen, die ernsthafte Schritte in Richtung Klimaschutz gehen möchten, ein wirksames Instrument, um einen ersten Überblick über Potentiale und Herausforderungen ihrer Klimawirksamkeit zu erhalten. Die CO2-Bilanz (auch: CO2-Fußabdruck) ist ein zentraler Bestandteil des Nachhaltigkeitsmanagements von Unternehmen und spielt auch jetzt schon eine wichtige Rolle bei der zielgerichteten Einsparung von Ressourcen und Energie.

CO2-Bilanz
Schritt 1

In einem kostenlosen Erstgespräch legen wir gemeinsam fest, welche Bereiche und Standorte eures Unternehmens in die Berechnung mit einfließen sollen. Das hängt ganz von eurer Branche und euren Nachhaltigkeitszielen ab. Dabei gehen wir gemäß den Richtlinien der ISO 14064 sowie des Greenhouse Gas Protocols vor – einem internationalen Standard zur Treibhausgasbilanzierung (WRI, WBCSD).

CO2-Bilanz
Schritt 2

Zunächst wird ermittelt, wie viel CO2 euer Unternehmen am Standort ausstößt und wo die Hauptemissionsbereiche liegen. Dazu erhaltet ihr von uns ein Software-Tool, in dem die Daten gesammelt werden. Dabei unterstützen wir euch natürlich.

Bei der Erfassung der CO2-Emissionen wird zwischen den direkten und den indirekten Emissionen eines Unternehmens unterschieden. Das GHG Protocol unterscheidet in drei sog. Scopes:

  • Scope 1 umfasst direkte CO2-Emissionen aus Quellen, die vom Unternehmen am Standort besessen oder kontrolliert werden z.B. eine Fahrzeugflotte
  • Scope 2 umfasst die indirekten CO2-Emissionen, wie u.a. den Stromverbrauch in Gebäuden
  • Scope 3 ist optional und umfasst indirekte CO2-Emissionen aus vor- und nachgelagerten Prozessen wie u.a. Geschäftsreisen, Logistik oder das Pendelverhalten der Mitarbeitenden
CO2-Bilanz
Schritt 3

Nachdem die Daten gesammelt wurden, werten wir diese aus und erstellen für euch einen Ergebnisbericht mit ersten Empfehlungen.

Dieser ist eine wichtige Grundlage für weitere Maßnahmen und Ansätze zur klimafreundlichen Umstellung eures Unternehmens.

Eine CO2-Bilanz ist der Auftakt zu weiteren Maßnahmen für euer Unternehmen. Danach kommt es auf euch an und ihr müsst entscheiden, wie es für euch weitergeht:

CO2-Bilanz
Klimaneutralität

Ihr habt nun die Möglichkeit, die bilanzierten Emissionen durch die Unterstützung international anerkannter Klimaschutzprojekte (Gold Standard) auszugleichen und offiziell klimaneutral zu werden. Im Anschluss erhaltet ihr eine Urkunde sowie ein Siegel für euer Engagement.

Durch ihre Arbeit reduzieren diese Projekte den weltweiten Ausstoß an Treibhausgasen und tragen unmittelbar zum Klimaschutz bei.

CO2-Bilanz
CO2-Reduktion

Klimaneutralität ist euch nicht genug?

Wir helfen euch dabei, CO2-Reduktionsmaßnahmen für euer Unternehmen zu entwickeln und umzusetzen. Dabei verrät uns die CO2-Bilanz eures Unternehmens, wo Reduktionspotentiale bestehen und dient als Grundlage zur Erstellung individueller Klimaschutzmaßnahmen für euren Standort, u.a. in den Bereichen Energieeffizienz, Mobilität, Office Supply, Circular Design oder auch Office Farming. Denn nach der Bilanzierung ist vor der nächsten Bilanzierung.

CO2-Bilanz
Regionales Engagement

Ihr seid regional verwurzelt?

Dann entscheidet euch dazu Klima- und Umweltschutzprojekte in eurer Region zu unterstützten. Wir helfen euch bei der Auswahl geeigneter Projekte und übernehmen gerne die Vermittlung.

CO2-Bilanz
Klimaschutz-Kommunikation

Communication is key.

Wir helfen euch dabei im geeigneten Rahmen über eure guten Taten zu sprechen, denn Klimaschutz ist aktive Zukunftsgestaltung. Und damit sollte man nicht hinterm Berg halten. Werdet deshalb zum Vorbild und hebt euch von euren Mitstreiter:innen ab. Je nach Branche und Zielgruppe helfen wir euch mit individuellen Angeboten, eure Klimaneutralität strategisch und glaubwürdig einem breiten Publikum zu kommunizieren:

  • Informationstexte und Fotos zu euren Klimaschutzprojekten
  • Unterstützung bei der Erstellung von Werbematerialien (u.a. Flyer, Broschüren)
  • Klimaschutzmarketing-Pakete
  • Planung und Durchführung von Infoveranstaltungen uvm.

Unsere Siegel

Untenstehend findest du unsere Siegel in drei verschieden Abstufungen. Warum wir in drei Kategorien differenzieren? Wir möchten Unternehmen dazu anregend Klimaschutz und nachhaltige Transformation ernst zu nehmen und verschiedene Ansätze zu verfolgen. Die CO2-Kompensation (Klimaneutral Starter) darf nur der erste Schritt sein auf dem Weg zu echtem Klimaschutz im Unternehmen:

CO2-Bilanz

STARTER

Ihr habt eure CO2-Emissionen über offizielle Klimaschutzprojekte kompensiert.

CO2-Bilanz

ASPIRANT

Ihr habt eure CO2-Emissionen über offizielle Klimaschutzprojekte kompensiert UND trefft nachvollziehbare Maßnahmen zur eigenen CO2-Reduktion ODER unterstützt regionale Klimaschutzprojekte.

CO2-Bilanz

PROFI

Ihr habt eure CO2-Emissionen über offizielle Klimaschutzprojekte kompensiert UND trefft nachvollziehbare Maßnahmen zur eigenen CO2-Reduktion UND unterstützt regionale Klimaschutzprojekte.

Da wir echte Nachhaltigkeit in euer Unternehmen bringen möchten, begleiten wir euch auch über die Bilanzierung und Kompensation hinaus. Ihr bekommt von uns Unterstützung bei der Entwicklung betrieblicher Nachhaltigkeitsstrategien zur Verankerung der Sustainable Development Goals (SDGs) in eurem Unternehmen. Zusätzlich helfen wir euch bei der Erstellung jährlicher Nachhaltigkeitsberichte sowie bei der Kommunikation eures Engagements.

Ihr wollt mehr über uns erfahren? Dann schaut doch auf unserer Team-Seite vorbei und lernt uns kennen!

Übrigens: Wir sprechen hier auf der Webseite hauptsächlich von CO2, meinen aber auch CO2-Äquivalente (CO2e). Die Antwort darauf, was CO2e genau sind, findest du in unseren FAQ.

Hier findest du Fragen & Antworten zur CO2-Bilanz

Was bedeutet eigentlich Klimaneutralität?

Klimaneutralität stellt ein Gleichgewicht zwischen den ausgestoßenen Treibhausgasen und der Speicherung dieser durch natürliche Ökosysteme, wie z.B. der Wälder, Meere und Moore, dar. Es werden also sämtliche CO2-Emissionen von der Umwelt aufgenommen, die freigesetzt wurden. Auch im EU-Klimagesetz spielt Klimaneutralität eine wichtige Rolle. Um den weltweiten Temperaturanstieg auf bis zu 1,5 °C gegenüber 1990 zu begrenzen, fordert die europäische Kommission ein klimaneutrales Europa bis 2050. Der Bund sieht vor, dass Deutschland bis zum Jahr 2030 bereits 65% der Treibhausgase einspart und bis 2045 Klimaneutralität erreicht. Für die Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft mit wettbewerbsfähigen Unternehmen bedarf es nachhaltiger Lösungen. Zur Erreichung der Klimaschutzziele sind wirtschaftliche und soziale Innovationen gefragt.

Was bedeutet es ein klimaneutrales Unternehmen zu sein?

Auch klimaneutrale Unternehmen sind nicht emissionsfrei aber kompensieren ihre unvermeidbaren CO2-Emissionen. Damit euer Unternehmen klimaneutral wird, werden zunächst alle relevanten CO2-Emissionen eures Unternehmens erfasst und berechnet. Anschließend werden Maßnahmen zur Vermeidung und Reduzierung von CO2-Emissionen identifiziert und festgelegt. Die verbleibenden CO2-Emissionen werden dann durch die finanzielle Unterstützung von international anerkannten Klimaschutzprojekten (Gold Standard) ausgeglichen. Euer Unternehmen erhält ein offizielles Zertifikat, welches euren Standort als klimaneutral bestätigt.

Was bedeutet „CO2-Kompensation"?

Das Prinzip der Kompensation beruht auf dem Gedanken, dass es dem Klima erst einmal egal ist, wo auf der Welt Treibhausgase ausgestoßen oder eingespart werden. Daher lassen sich z.B. in Deutschland ausgestoßene Emissionen auch durch ein Waldaufforstungsprojekt auf Borneo einsparen, d.h. kompensieren. Neben der tatsächlich stattfindenden Waldaufforstung spielen die Projekte eine wichtige Rolle für den Aufbau einer stabilen Ökonomie.

Die eigentliche Kompensation erfolgt dann durch den Kauf von Emissionszertifikaten, mit denen dieselbe Menge an ausgestoßenen Emissionen an anderer Stelle wieder eingespart werden, u.a. durch Projekte im Bereich der Erneuerbaren Energien oder Waldaufforstungen. Voraussetzung ist stets, dass das Klimaschutzprojekt ohne die Zertfikatserlöse nicht hätte durchgeführt werden können, es muss somit eine „Zusätzlichkeit“ gegeben sein.

An erster Stelle – VOR der Kompensation – sollte jedoch immer die Vermeidung und Reduktion von Treibhausgasen stehen, d.h. zum Beispiel weniger zu fliegen oder weniger Fleisch zu essen.

Hier findest du weitere Informationen zu freiwilliger Kompensation vom Umweltbundesamt.

Wie erstellt Kosmogrün meine CO2-Bilanz?

Die CO2-Bilanz von Kosmogrün ermöglicht es Unternehmen ihre CO2-Emissionen zu berechnen, transparent zu machen und zu steuern – ein erster Schritt in Richtung Klimaschutz.

Zunächst wird mit einem Online-Tool ermittelt, wie viel CO2 euer Unternehmen am Standort ausstößt und wo die Hauptemissionsbereiche liegen. Dazu werden Verbrauchsdaten (u.a. Strom, Fernwärme und Heizwerte) sowie Mitarbeitendenaktivitäten abgefragt. Auf die Datenerfassung folgen die Auswertung sowie die eigentliche CO2-Berechnung. Im Emissionsbericht werden anschließend die Teil- und Endergebnisse der Berechnungen dargestellt. Nachdem wir die CO2-Bilanz eures Unternehmens erstellt haben, habt ihr die Möglichkeit, die bilanzierten Emissionen durch die Unterstützung international anerkannter Klimaschutzprojekte (Gold Standard) auszugleichen und offiziell als klimaneutral zertifiziert zu werden.

Unsere Berechnungen basieren auf international anerkannten Standards, wie u.a. auf dem Greenhouse Gas (GHG) – Protocol (WIR und WBCSD, 2004), der DIN EN ISO 14064 sowie auf offiziellen Studien des Umweltbundesamtes und des IFEU (Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg).

Was ist das Greenhouse Gas (GHG) – Protocol?

Die Berechnung des CO2-Ausstoßes erfolgt auf Grundlage des international anerkannten Greenhouse Gas Protocols (GHG), einem vom World Resources Institute (WIR) und dem World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) entwickelten und international anerkannten Standard zur Erstellung von Treibhausgasbilanzen.

Bei der Erfassung der CO2-Emissionen wird zwischen direkten und indirekten Emissionen eines Unternehmens unterschieden. Das GHG Protocol unterscheidet in drei sogenannte Scopes:

  • Scope 1 umfasst direkte CO2-Emissionen aus Quellen, die vom Unternehmen am Standort besessen oder kontrolliert werden z.B. eine Fahrzeugflotte
  • Scope 2 umfasst die indirekten CO2-Emissionen, wie u.a. den Stromverbrauch in Gebäuden
  • Scope 3 ist optional und umfasst indirekte CO2-Emissionen aus vor- und nachgelagerten Prozessen wie u.a. Geschäftsreisen, Logistik oder das Pendelverhalten der Mitarbeitenden

Was ist der Gold Standard?

„The Gold Standard“ ist nach den Vorgaben des Weltklimarats der weltweit strengste Zertifizierungsstandard für Klimaschutzprojekte zur CO2-Kompensation im Rahmen des freiwilligen Emissionshandels. Gold Standard-Projekte reduzieren den weltweiten Ausstoß an Treibhausgasen und erzielen gleichzeitig eine positive Wirkung auf die lokale Umwelt und Bevölkerung.

Was bedeutet Klimapositivität?

Werden mehr CO2-Emissionen ausgeglichen als entstanden sind, wird von Klimapositivität gesprochen. Klimapositive Maßnahmen leisten einen wertvollen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele.

Was sind CO2-Äquivalente (CO2e)?

Wenn von CO2 gesprochen wird, sind meist auch CO2-Äquivalente (CO2e) gemeint: neben CO2 sind weitere Treibhausgase für die Erderwärmung verantwortlich, unter anderem Methan (CH4), Lachgas (N2O) und Schwefelhexafluorid (SF6). Diese Gase besitzen ein weitaus schädlicheres Treibhausgaspotential (GWP) als CO2, d.h. die gleiche Menge an Gas wirkt viel stärker. Um die Treibhausgaswirksamkeit dieser Gase zu bestimmen und zu vergleichen, werden sie auf CO2 umgerechnet.

Selbstverständlich berücksichtigen wir bei der Erstellung von CO2-Bilanzen alle Treibhausgasemissionen.

Kann ich auch regionale Klimaschutzprojekte unterstützen?

Ja klar! Neben der CO2-Kompensation durch internationale Gold Standard Projekte können auch Klimaschutzprojekte hier bei uns in der Region Hildesheim mit eurer Unterstützung realisiert werden, wie z.B. lokale Blühwiesen und Baumpflanzungen. Und natürlich wird auch euer lokales Engagement mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Wichtig: Die von uns unterstützen regionalen Klimaschutzprojekte sind keine vom Gold Standard o.ä. anerkannten Projekte. Das heißt, diese Projekte handeln nicht mit offiziellen Emissionszertifikaten. Ein wichtiges Kriterium für offiziell zertifizierte Projekte ist die
Zusätzlichkeit jener Projekte. Zusätzlichkeit bedeutet, dass das Projekt
ohne die Zertifikatserlöse nicht hätte durchgeführt werden können. Dieses Kriterium ist in Deutschland z.B. bei Aufforstung nach Sturmschäden nicht gegeben. Bei unseren Klimaschutzprojekten in der Region Hildesheim handelt sich daher um rein regionale / nationale Klimaschutzprojekte, die Deutschland dabei helfen sollen, seine Klimaziele zu erreichen.

Ihr wollt eines unserer regionalen Klimaschutzprojekt unterstützen, mit anpacken, habt bereits Ideen, aber könntet Starthilfe gebrauchen oder könnt geeignete Flächen für Blüh- und Streuobstwiesen zur Verfügung stellen? Dann meldet euch bei uns und wir begleiten euch bei der Umsetzung zu mehr Klimaschutz in unserer Region.

Und was macht Kosmogrün anders?

Da wir echte Nachhaltigkeit in euer Unternehmen bringen möchten, begleiten wir euch auch über die CO2-Bilanzierung und Kompensation hinaus. Ihr bekommt von uns Unterstützung bei der Entwicklung betrieblicher Nachhaltigkeitsstrategien zur Verankerung der Sustainable Development Goals (SDGs) in eurem Unternehmen. Zusätzlich helfen wir euch bei der Erstellung jährlicher Nachhaltigkeitsberichte sowie bei der Kommunikation eures Engagements.

Doch nicht nur das: Neben unserer Zusammenarbeit mit Unternehmen bieten wir in unserem Coworking Space in Hildesheim Vorträge und Veranstaltungen rund um Klimaschutz, Nachhaltigkeit und eine zukunftsfähige Wirtschaft an. Außerdem unterstützen und initiieren wir Klimaschutz- und Sozialinitiativen in unserer Region und fördern mit unserem Bereich Farming Umweltbildung und Wissen rund um Ernährung und Klimaschutz.

Hier findest du Fragen & Antworten zum Gold Standard

Was ist der Gold Standard?

The Gold Standard“ ist der weltweit strengste Zertifizierungsstandard für Klimaschutzprojekte zur Kompensation von CO2-Äquivalenten (CO2e) im Rahmen des freiwilligen Emissionshandels. Gold Standard-Projekte reduzieren den weltweiten Ausstoß an Treibhausgasen und tragen unmittelbar zum Klimaschutz bei.

Entwickelt, um die Umweltintegrität und nachhaltige Entwicklung im Zertifikatehandel sicherzustellen, genießt der Gold Standard ein sehr hohes Ansehen und gilt als sehr vertrauensvoll. Mit dem Kauf von Zertifikaten aus Gold Standard-Projekten, bringt dein Unternehmen somit sein Verantwortungsbewusstsein für Mensch und Umwelt zum Ausdruck.

Durch welche Besonderheiten zeichnen sich Gold Standard-Projekte aus?

Die Kriterien des Gold Standard sind strenger als bei anderen gängigen Standards für Klimaschutzprojekte. So werden ausschließlich Projekte zertifiziert, die nachweislich und langfristig zur Reduktion von Treibhausgasen führen und gleichzeitig eine positive Wirkung auf die lokale Umwelt und Bevölkerung haben.

Der Gold Standard stellt sicher, dass die zertifizierten Klimaschutzprojekte ganzheitlich und hochwirksam sein, damit das investierte Geld so effektiv wie möglich eingesetzt wird, um die Klimasicherheit und eine nachhaltige Entwicklung erfolgreich voranzutreiben.

Durch wen wird der Gold Standard vergeben?

Vergeben wird der Gold Standard durch die Gold-Standard-Foundation, eine Non-Profit Zertifizierungsorganisation, die in der Schweiz registriert ist.

Was ist ein CO2-Zertifikat und wie funktioniert der Zertifikatehandel?

Ein CO2-Zertifikat entspricht der Einsparung von 1 Tonne CO2-Äquivalent (CO2e) durch ein Klimaschutzprojekt, welches nachweislich diese Menge an CO2 eingespart oder reduziert hat. Die CO2-Zertifikate entsprechender Klimaschutzprojekte werden an Unternehmen, Organisationen oder Privatpersonen verkauft, die unvermeidbare Emissionen kompensieren und somit einen Beitrag zum Klimaschutz leisten möchten.

Erst durch den Erwerb und die sogenannte Stilllegung solcher Zertifikate wird die entsprechende Menge CO2 abschließend kompensiert. Um Transparenz zu gewährleisten und die Mehrfachverwendung eines Zertifikates auszuschließen, wird in offiziellen Registern dokumentiert, wer Eigentümer:in eines bestimmten Zertifikates ist.

Mit dem Stilllegen von CO2-Zertifikaten in Höhe ihrer verursachten Emissionen, können Unternehmen, Organisationen sowie Produkte und Dienstleistungen als klimaneutral zertifiziert werden.

Entstehung eines Gold Standard Zertifikates

Von der Projektplanung bis zur tatsächlichen CO2-Einsparung sind einige Schritte nötig:

1. Projektplanung und -design
In der Projektplanung müssen bestimmte Prüfkriterien erfüllt werden, damit ein Projekt später als Gold Standard Projekt anerkannt wird:

  1. Nachweis der Zusätzlichkeit und Nachhaltigkeit des Projektes
  2. Nachweis der Berücksichtigung der Interessen und Belange der lokalen Bevölkerung.

Wurden die notwendigen Dokumente (Projekt Design Document und Gold Standard Passport) erstellt, erhält das Projekt den Status „Gold Standard Bewerber“ (GS Applicant).

2. Projekt Validierung
Um die erstellten Dokumente zu validieren, werden sie von einer unabhängigen dritten Partei, z.B. dem TÜV, auf ihre Richtigkeit geprüft und es findet eine erneute Beratungsrunde mit lokalen Interessenvertreter:innen statt. Die validierten Dokumente werden an das Gold Standard Gremium übermittelt.

3. Projekt Registrierung
Alle erforderlichen Registrierungsdokumente werden bei der Gold Standard Stiftung eingereicht und die Registrierungsgebühr bezahlt.

4. Projekt Verifizierung
Das Projekt wird über einen spezifischen Zeitraum beobachtet, um die tatsächlichen Emissionseinsparungen sowie die realen regionalen Einflüsse auf Umwelt und Entwicklung zu dokumentieren. Hat die unabhängige Prüfinstanz die Klimaschutzwirkung des Projektes bescheinigt, erfolgt eine endgültige Bewertung des Projektes durch die Gold Standard Stiftung.

5. Projekt Zertifizierung
Sind alle Prüfkriterien erfüllt, zertifiziert das Gold Standard Gremium das Projekt anhand der eingereichten Dokumente und das Projekt erhält die offiziell registrierten Gold Standard Zertifikate mit entsprechenden Registrierungsnummern.
Nach dieser Phase sind fortlaufende Qualitätstests und Überprüfungen notwendig, um weitere Gold Standard Zertifikate zu generieren.

Wie sinnvoll sind Kompensationsmaßnahmen für CO2-Emissionen?

Auf dem Weg zur Klimaneutralität sollte an erster Stelle immer die Vermeidung und Reduktion von CO2-Emissionen stehen. Unvermeidbare Emissionen können durch den Kauf von Zertifikaten anerkannter Klimaschutzprojekte kompensiert werden. Diese sorgen für Einsparungen von Emissionen an anderer Stelle. Darüber hinaus trägt die Investition zur Realisierung von Klimaschutzprojekten bei. Die Kompensation von CO2-Emissionen bietet damit einen wirkungsvollen Beitrag zum Schutz der Umwelt und des Klimas.

Wie effektiv sind Gold-Standard-Projekte?

Gold Standard sorgt als Standardisierungsorganisation dafür, dass jedes Investment an Klima- und Entwicklungsgeldern möglichst effektiv eingesetzt wird. Um das Vertrauen in Projekte zu verbessern und Investitionen zu steigern, entwickelt Gold Standard Prozesse, welche die Wirkung von Projekten verstärken und ihre Ergebnisse verifizieren.

Durch ein breites NGO-Unterstützer:innennetzwerk und über 2.000 Projekten in mehr als 80 Ländern, wurden durch Gold-Standard-Projekte bereits Milliarden von Dollar an Klimaschutzprojekte weltweit geliefert.

Wie tragen Gold Standard-Projekte zur Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) bei?

Jedes Gold Standard-Projekt setzt Klimaschutzmaßnahmen im Einklang mit der nachhaltigen Entwicklung um. Die zertifizierten Projekte unterstützen das SDG 13 „Climate Action“ und tragen so zum Klimaschutz bei. Darüber hinaus sind die Projektentwickler:innen im Zertifizierungsprozess dazu verpflichtet, sich mit lokalen Stakeholdern zu beraten und sicherzustellen, dass das Projekt auch den lokalen Gemeinden zugutekommt, indem es zu zwei weiteren SDGs beiträgt. So wird die Mess- und Verifizierbarkeit der Wirkung des Projektes sichergestellt.

Wie sinnvoll sind Kompensationsmaßnahmen für CO2-Emissionen?

Auf dem Weg zur Klimaneutralität sollte an erster Stelle immer die Vermeidung und Reduktion von CO2-Emissionen stehen. Unvermeidbare Emissionen können durch den Kauf von Zertifikaten anerkannter Klimaschutzprojekte kompensiert werden. Diese sorgen für Einsparungen von Emissionen an anderer Stelle. Darüber hinaus trägt die Investition zur Realisierung von Klimaschutzprojekten bei. Die Kompensation von CO2-Emissionen bietet damit einen wirkungsvollen Beitrag zum Schutz der Umwelt und des Klimas.

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